Private Leistungen dank Krankenzusatzversicherung

Die private Krankenzusatzversicherung bietet dem gesetzlich Versicherten die Möglichkeit seine Basisversorgung um die Leistungen eines Privatpatienten zu verbessern. Der Versicherer wird sich über den Gesundheitszustand des Interessenten durch einen Risikofragebogen informieren, hier unterliegt der Interessent einer wahrheitsgemäßen Mitteilungs- und Auskunftspflicht.

Die Gesellschaften haben Annahmerichtlinien für die Aufnahme eines Interessenten, daher sind einige Erkrankungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen oder gegen eine Beitragserhöhung versicherbar. Eine Gegenüberstellung der Versicherungsleistungen ist unbedingt notwendig um den gewünschten Versicherungsschutz im Leistungsfall zu erhalten.

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Vergleichen lohnt sich – Die Inhalte der Krankenzusatzversicherung


Zahnzusatzversicherung:

In dieser Versicherungssparte werden mehrere Tarife mit unterschiedlicher Zahnstaffel angeboten. Das bedeutet man muss genau prüfen wieviel Geld für den gewünschten Zahnersatz in den ersten vier Versicherungsjahren zur Verfügung stehen. Der Betrag erhöht sich in der Regel jährlich. Nach Ablauf der Zahnstaffel wird der volle Versicherungsschutz gewährleistet. Neben Brücken, Kronen, Inlays und Zahnversiegelungen erhält man im ausgewählten Versicherungspaket bis zu einer Höchstsumme festgesetzten Betrag für Implantate. Eine professionelle Zahnreinigung ist nicht automatisch in jedem Tarif mitversichert. Die Leistungen der Versicherer sollten genau verglichen werden.

Ambulant:

Ambulante Leistungen sind je nach Tarif oder Versicherungspaket z.B. Krankenfahrten und Transporte, freie Krankenhauswahl und die Überführungskosten, Sehhilfen, Befreiung von der Zuzahlung von Medikamenten, Heilmittel (z.B. Physiotherapie, Ergotherapie), Hilfsmittel (z.B. Hörgeräte, Rollstühle, Prothesen), Auslandsaufenthalte, homöopathische Behandlung und Medikamente, Massagen, Fango, TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), Akupunktur, Osteopathie usw. Der genaue Leistungsvergleich lohnt sich, denn die jährlichen Beträge für die Anwendungen sind bis zu einer maximalen Höchstsumme festgesetzt. Der Versicherte kann die Leistungen bis zur vereinbarten Jahressumme ausschöpfen.

Stationär:

Dieser Bereich deckt die Anforderung des Versicherten bezüglich der Zimmerbelegung im Krankenhaus ab. Die Wahl zwischen Einbett-, Zweibett-, oder Dreibettzimmer wirkt sich auf den Beitrag aus. Hier ist eine genaue Prüfung der Versicherungsbedingungen nötig, denn einige Versicherungsgesellschaften bieten eine Art Krankenhaustagegeldersatz an, wenn auf die versicherte Zimmerbelegung verzichtet wird.

Zudem kann eine Chefarztbehandlung mitversichert werden. Verzichtet man auf diese Leistung können unterschiedliche Rückerstattungen der Gesellschaften einen Vergleich sinnvoll machen. Ein Rooming-In kann bei den Krankenzusatzversicherungen zusätzlich versichert werden und rundet das stationäre Angebotspaket ab. Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen werden von einigen Versicherungsgesellschaften im stationären Paket mitversichert, bei anderen wird das Reha- und Kurtagegeld als separater Tarif angeboten.

Auslandsreisekrankenversicherung

Für einen Zeitraum im Jahr hat der Versicherte im Ausland Krankenversicherungsschutz und kann sich ein Versicherungspaket schnüren, welches die Höhe der Rücktransportkosten, Operationen im Ausland, Chefarztbehandlung und viele andere Vorteile absichert.

Unterschied Krankenhaustagegeldversicherung und Krankentagegeldversicherung:

Das Krankenhaustagegeld kann bis zu einem maximalen Tagessatz festgesetzt werden. Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Höhe des Tagegeldes, welches der Versicherungsnehmer bei einem Krankenhausaufenthalt von der Versicherung bezieht, um sich z.B. ein besseres Zimmer mit weniger Belegschaft oder eine Arztbehandlung über die Grundversorgung hinaus leisten zu können.

Das Krankentagegeld wird geleistet wenn der Versicherte durch eine Erkrankung nach der 6. Woche krankgeschrieben ist. Für die Dauer eines festgesetzten Zeitraumes erhält der Versicherte ein zusätzliches Krankengeld welches die Absicherung zur gesetzlichen Krankengeldleistung darstellt. Wird die versicherte Person wieder arbeitsfähig und tritt Sie wieder in das Berufsleben ein, wird die Zahlung an den Versicherten vorzeitig eingestellt. Hier unterliegt der Versicherungsnehmer einer strengen Mitteilungspflicht gegenüber dem Versicherer.