Wohngebäudeversicherung im Vergleich

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Die Wohngebäudeversicherung für den Eigentümer einer Immobilie, die Hausratsversicherung für den Mieter

Der Kauf eines Eigenheims ist oftmals mit einem langfristigen Darlehen, hohen Kosten und viel Eigeninitiative verbunden. Das hindert viele Menschen nicht daran, sich diesen Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Wenn dies ebenso für Sie gilt, ist es wichtig, das neu geschaffene Eigentum zu schützen, wozu sich eine Wohngebäudeversicherung anbietet.

Dass eine solche Versicherung sinnvoll ist, zeigt die Tatsache, dass aufgrund des globalen Klimawandels Unwetter häufiger und zerstörungswütiger auftreten als vor mehreren Jahrzehnten. Das bedeutet, es ist wahrscheinlicher, dass Sie ihr neu geschaffenes Eigentum verlieren und finanziell dem Ruin entgegensehen.

Grundsätzlich ist Ihr Gebäude im Laufe der Jahre vielen Risiken ausgesetzt, die bei Eintritt zu mehr oder weniger schweren Schäden führen. Reparaturen an Immobilien oder ein Wiederaufbau sind äußerst kostspielig. Eine Wohngebäudeversicherung übernimmt diese Kosten im Rahmen der vertraglichen Regelungen.

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Was und welche Gefahren sichert die Wohngebäudeversicherung ab?

Die Hausratsversicherung deckt Schäden im Inneren des Gebäudes ab, während die Wohngebäudeversicherung die äußere Hülle schützt. Hierzu gehören zum einen das Dach, die Wände, eingebaute Türen und Fenster des Gebäudes. Zum anderen Terrasse, Balkon und Inneninstallationen wie Einbaumöbel, sanitäre Installationen, Heizungsanlagen, Treppenlifte sowie fest verlegte Böden. Weiterhin sind Nebengebäude wie Garage, Carport im Versicherungsschutz enthalten.

Sie sind zusätzlich fähig, Fußbodenheizungen und Solaranlagen gegen Schäden zu versichern. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, welche Gebäudebestandteile der Versicherungsschutz enthält. In der Regel ersetzt die Versicherung die Kosten für das Wiederherstellen des alten Gebäudezustandes, Aufräumarbeiten, einen Mietausfall nach einem Schaden, eine Ersatzwohnung oder die Unterbringung in einem Hotel. Eine Begrenzung des Schadenersatzes erfolgt durch die vertraglich festgelegte Versicherungssumme.

Was die Gefahren betrifft, die Sie mit einer Wohngebäudeversicherung in der Lage sind, abzusichern, lassen sich folgende nennen.

  • Feuer und Blitzschlag
  • Glasbruch (erweiterter Versicherungsschutz)
  • Elementarschäden (erweiterter Versicherungsschutz)

Wohngebäudeversicherung Basisschutz – Feuer und Blitzschlag

Hierzu zählen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Explosion, Absturz eines Flugzeuges oder dessen Teile.

Zwei Beispiele:

  • Durch einen Kurzschluss entsteht Feuer in Ihrem Gebäude, sodass es komplett abbrennt. Die Kosten für den Wiederaufbau ersetzt der Versicherer zum Neuwert (Wiederbeschaffungswert).
  • Ein Blitzschlag bewirkt Feuer am Dachstuhl, das das Dachgeschoss zerstört. Die Reparaturkosten übernimmt der Versicherer.Elementarschäden (erweiterter Versicherungsschutz)

Wohngebäudeversicherung – Erweiterung des Versicherungsschutzes

Die Gläser an Ihrem Gebäude sind nicht bei allen Policen mitversichert. In diesen Fällen lässt sich der Versicherungsschutz auf Glasbruch erweitern. Durch eine Glasbrucherweiterung sichern Sie alles ab, was die Hausratsversicherung nicht absichert. Gläser aus Kunststoff, Profilbaugläser, Glasbausteine, künstlerisch hergestellte oder bearbeitete Scheiben und Spiegel aus Glas, um einige Beispiele zu nennen.

Ein Schadensbeispiel. Ein kräftiger Windstoß verursacht, dass die Terrassentür zuschlägt und das Glas Schaden nimmt. Die Kosten für den Austausch zahlt die Versicherung.

Durch die zusätzliche Absicherung Ihrer Fotovoltaikanlage lassen sich Schäden an dieser absichern. Üblicherweise gilt hier der Basisschutz. Ein Schadenfall: Starker Hagel zerstört mehrere Solarzellen auf dem Hausdach Ihres Gebäudes. Der Versicherer übernimmt die Kosten für den Austausch der beschädigten Platten. Abhängig vom Tarif sind Sie weiterhin in der Lage, Ertragsausfall für den Zeitraum zu beanstanden, in dem die Anlage nicht funktioniert.

Zum Standardschutz der Versicherung zählen Wasserschäden durch Leitungswasser, nicht Schäden, die durch Regenwasser entstehen. Weiterhin nicht Schäden, die nach starkem Schneefall der starke Druck des liegen gebliebenen Schnees verursacht. Dieser ist in der Lage, das Dach zu beschädigen. Gegen derartige Schäden schützt Sie die Elementarabsicherung, die als Zusatzschutz weitere Gefahren wie Erdrutsche, Hochwasser, oder Erdbeben absichert.

Was kostet die Wohngebäudeversicherung?

Dieser Versicherungsschutz belastet Ihren Geldbeutel nicht übermäßig. Gute Angebote für Ihr Eigenheim finden sich ab 200 Euro im Jahr. Wichtig ist, dass Sie die Besonderheiten der Immobilie und die zu versichernden Schäden vor Abschluss der Versicherung in Ihre Überlegungen einbeziehen. Eine Selbstbeteiligung verlangen Versicherer normalerweise nicht. Da es sich bei dieser Versicherung um eine gleitende Neuwertversicherung handelt, erfolgt jährlich die Anpassung der Beiträge an den aktuellen Gebäudewert. Die Höher der Kosten für die Police bemessen Versicherer am Neubauwert des Gebäudes.

Weiterhin spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Wohnort (zum Beispiel erhöhtes Überschwemmungsrisiko an Ihrem Wohnort)
  • Bauartklasse (Art der Baumaterialien)

Für wen eignet sich eine Wohngebäudeversicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung eignet sich für alle Menschen, die eine Immobilie besitzen. Egal, welche Art von Haus diese Ihr Eigen nennen, die Police schützt sie bei Eintritt eines Schadens vor finanziellen Verlusten. Hierbei ist es egal, ob sie das Gebäude selber bewohnen oder nicht.

Im Schadensfall übernimmt die Versicherung die Kosten für Reparaturen, Instandsetzungsarbeiten oder Wiederaufbauarbeiten. Voraussetzung hierfür ist, dass der Versicherungsschutz das eingetretene Risiko einschließt. Für den Abschluss der Versicherung ist grundsätzlich jeder Hauseigentümer selber verantwortlich.

Wohngebäudeversicherungen im Vergleich

Wenn Sie vorhaben, erstmalig eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen oder von ihrer vorhandenen zu einer anderen zu wechseln, empfiehlt sich der Vergleich von Anbietern im Internet. Dadurch sind Sie in der Lage, anhand Ihrer persönlichen Eingaben das passende Angebot schnell zu finden. Die Angezeigten Angebote vergleichen Sie am besten bezüglich der Preise und Leistungen. Das erleichtert Ihnen die Suche nach der optimalen Police enorm.

Nach Wunsch schließen Sie die Versicherung online ab oder lassen sich mittels E-Mail ein unverbindliches Angebot zusenden. In der Regel erzeugt die Benutzung solcher Vergleichsseiten keine Kosten für Sie. Weiterhin bieten gute Vergleichsseiten an, gezielt nach Zusatzbausteinen zu suchen, um Ihre Immobilie optimal zu versichern.

Was gilt es, vor dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung zu beachten?

Vor Abschluss stellen Sie sich im Idealfall exakt vor, welche Konditionen und Bausteine Ihre Wunschpolice letztendlich enthält. Hierfür benötigen Sie die entscheidenden Daten des Gebäudes wie Baudaten und Daten einer kompletten Sanierung. Vermeiden Sie eine Unterversicherung, sodass die Versicherung im Schadensfall alle Kosten übernimmt. Das bedeutet, die Versicherungssumme deckt den tatsächlichen Verkehrswert oder Marktwert der Immobilie. Lassen Sie die Versicherungssumme jährlich an den veränderten Neuwert anpassen.

Weiterhin ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie alle vorhandenen Risiken absichern, um im Ernstfall nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Wie weiter oben erwähnt, sind Elementarschäden wie Überschwemmungen fähig, ein Gebäude komplett zu zerstören. In keinem Fall verschweigen Sie bestehende Gefahren, um die Versicherungssumme niedrig zu halten. Diese lassen sich nachprüfen und gefährden eventuell den Versicherungsschutz.

Grundsätzlich haben Versicherer die Möglichkeit, Leistungen bei einem durch die Versicherten grob fahrlässig verursachten Schaden zu kürzen. Trotzdem verzichten viele auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit bis zur Höhe der Versicherungssumme oder zu einer vertraglich festgelegten Schadenssumme. Das bedeutet, Sie sind in der Lage, einen Anbieter zu finden, der den Schaden komplett oder teilweise übernimmt, wenn Sie Ihre Sorgfaltspflicht missachtet haben.


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